Wir sind ein privates Forum, besonders für PBs die nicht jeden Tag on sind

#16

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 01:11
von Alexandra Shepard • 244 Beiträge

Stefan kam auf mich zu und ich wich zurück.
Verdammt. Wieso hatte ich ihn nicht gleich gesehen, als ich hier rein kam?
Jetzt war ich hier und ihm ausgeliefert. Wahrscheinlich hatte Marc die Schnauze voll von mir und hatte einfach aufgelegt.
"Ich will keinen Kuss von dir Stefan", sagte ich mit möglichst fester Stimme. Doch sie war nicht so fest wie es gewollt hätte. "Ich rufe den Sicherheitsdienst."
Der war leider unten. Wie alle. Ich hasste Weihnachten. Alle suchten die Nähe von Menschen. Außer mir. Dank diesem Kerl vor mir.
Er trat wieder auf mich zu, doch da spürte ich die Wand im Rücken.
"Stefan lass mich einfach in Frieden. Es ist vorbei. Sieh das doch endlich ein!"
Doch das schien ihm nicht zu gefallen. Es folgte eine vertraute Bewegung, die mich in Schutzhaltung gehen ließ.
"Nein, tu das nicht!" schrie ich, obwohl mich wahrscheinlich niemand hörte.


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#17

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 01:24
von Dr.Marc Meyer • 218 Beiträge

Ich begab mich auf den Weg zum Ärztezimmer, als ich schon einen Schrei hörte. Ich stürmte auf sie zu, legte auf und doch öffnete ich nur leicht die Türe um die Situation abschätzen zu können.

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#18

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 01:32
von Wechselchara • 64 Beiträge

Wieso wich sie mir immer nur aus? Sie wusste doch genau, was dann kam! Ich bekam immer was ich wollte. Früher oder später, aber ich bekam es.
Alexandra wich mir weiter aus, bis sie die Wand im Rücken hatte.
"Es ist nicht vorbei", knurrte ich. "Du hast vor all meinen Freunden Ja gesagt! Glaubst du, ich lass mir das von dir gefallen? Du bist meine Frau!"
Doch sie sah es nicht ein. Sie versteckte sich hinter ihren Armen, doch ich zerrte ihre Arme runter.
"Du tust was ich sage!" brüllte ich sie an und schlug neben die Wand neben ihr. "Und jetzt lass uns uns wieder versöhnen!"
Ich presste sie gegen die Wand und schob ihr Kleid hoch. "Du hast dich doch extra hübsch für mich gemacht!"
Doch sie schrie wieder und bis mir in die Unterlippe, als ich sie küssen wollte.
Das war zu viel. So verhielt sich keine gute Ehefrau! Ich holte aus und verpasste ihr eine Ohrfeige. "Du sollst deinen Mann ehren!"

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#19

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 01:35
von Alexandra Shepard • 244 Beiträge

Er brüllte mich an. Wie immer, wenn er nicht weiter wusste und nicht seinen Willen bekam. Allerdings hatte ich vor diesen Ausrastern immer Angst gehabt.
Als er gegen die Wand neben mir schlug, zuckte ich zusammen.
"Nein Stefan! Ich will das nicht!"
Doch er hörte nicht auf und ich war wie erstarrt. Es war genauso wie in der Nacht, als er mich vergewaltigt hatte.
Wieder versuchte er mich zu küssen, doch ich biss in seine Unterlippe.
Er schrie auf und dann.... Bam! Verdammt! Wieso konnte er nur so brutal zuschlagen? Ich sah Sterne.
Ehren. Ich sollte ihn ehren. Wie konnte ich so jemanden ehren?


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#20

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 01:39
von Dr.Marc Meyer • 218 Beiträge

Ich stürmte zur Türe rein und schlug ihm mit der vollen Faust ins Gesicht. Ich sah ihn zurück taumeln als ich einen Schlag in die Rippen bekam und auf keuchte. Schnell schupste ich ihn und griff an meinen Pager, drückte den Security knopf.

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#21

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 01:51
von Wechselchara • 64 Beiträge

Gerade als meine Frau weiter erziehen wollte, schlug mir wer mit der Faust ins Gesicht. Verdammt. Wo war Meyer hergekommen?
Ich taumelte im ersten Moment zurück, doch dann verpasste ich ihm einen Schlag in die Rippen.
"Lass die Finger von meiner Frau!" brüllte ich ihn an, doch da schubste er mich schon. Ich knallte gegen die Wand und blieb erstmal benommen liegen.

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#22

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 01:58
von Alexandra Shepard • 244 Beiträge

Ich wartete auf den zweiten Schlag. Doch den bekam nicht ich. Den bekam jemand anderes.
Vorsichtig öffnete ich die Augen und sah Marc mit Stefan. Wo war er aufeinmal hergekommen?
Stefan verpasste Marc einen Schlag in die Rippen.
"Ich bin nicht deine Frau!" schrie ich ihn an, doch er wollte das nicht hören.
Marc schubste Stefan weg und er blieb benommen liegen. Ich stand wie erstarrt an der Wand und hörte Schritte auf dem Flur. Der Sicherheitsdienst.
Ich schaffte es nicht, etwas zu sagen und so deutete auf den bewusstlosen Stefan. Er wurde raus gebracht, doch die Stimmen drangen nicht richtig in mein Bewusstsein.


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#23

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 02:00
von Dr.Marc Meyer • 218 Beiträge

Ich hielt mir die Rippen "Bastard" keuchte ich und wurde angerufen "Ja kommt hoch, wir haben einen der aus der Irrenanstalt ausgebrochen ist, hier liegen, ruft die Cops " sagte ich nur ruhig und fuhr mir durchs Haar. Gott seit wann tat jemanden die Nase brechen so weh? Ich wusste es würde noch dauern bis die Security hoch kam, doch hoffte ich noch mehr das er mich nicht von hinten an fiel, auch wenn ich darauf gar nicht mehr achtete. Vielmehr wollte ich sehen wie es Alexandra ging. Ich ging langsam auf sie zu, hob die Hände "Alles ok?" fragte ich leise als ich schon die Security hörte. Ich zog mein Sakko aus und legte es Alex um die Schultern, nahm ihren Kopf in meine Hand "Du bist in Sicherheit" sagte ich leise und wollte sie am liebsten in den Arm nehmen doch wusste ich nicht ob sie dies wollte.

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#24

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 02:14
von Alexandra Shepard • 244 Beiträge

Stefan lag am Boden. Der Mann, der mir ewig Angst gemacht hatte lag am Boden. Mein Blick ging zu Marc. Er sagte etwas, doch ich hörte es nicht. Ich sah seine Hände.
Ich musste an Sophias Geburtstag denken. Seine Hände würden mir nie weh tun.
Auf einmal spürte ich sein Sakko auf meinen Schultern, was meine Starre löste.
"Du bist da", sagte ich und starrte ihn an.
Sicherheit. Wann hatte ich das letzte Mal das Gefühl von Sicherheit?
Ich spürte seine Hand, doch ich zuckte nicht zurück. "Du bist wirklich hier", sagte ich und fiel dann in Tränen ausbrechend in seine Arme.
Stefan wurde raus gebracht. Draußen auf dem Flur hörte ich ihn schreien. Er schrie, dass Marc Meyer ihm seine Frau ausgepannt hatte. Aber er würde nichts taugen.
"Ich hab doch gesagt, du sollst auf dich aufpassen", schluchzte ich. "Aber du hast mir nicht geglaubt...."


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#25

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 02:40
von Dr.Marc Meyer • 218 Beiträge

Ich sah sie an und redete auf sie ein doch ihr Blick war nur star, als ich dann aber ihre Worte hörte nickte ich und sah sie an "Natürlich" meinte ich leise, als sie mir in die Arme fiel. Ich hielt sie fest bei mir und strich ihr liebevoll übers Haar "Alles gut" meinte ich leise und zog sie enger an mich "Er wird dir nicht mehr weh tun, dafür sorge ich" sagte ich leise und musste schmunzeln.
"Er hat dich bedroht nicht mich Alex" sagte ich und hob meinen Kopf an, sah mir ihre Wange an "Das sollten wir kühlen" meinte ich leise und sah dann schon die Kollegen der Bereitschaft rein kommen, auf uns zu.
"Kümmert euch um sie das ist wichtiger" sagte ich dann als sie nach mir fragten. Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn, dann trat ich beiseite und ließ sie übernehmen.

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#26

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 03:36
von Alexandra Shepard • 244 Beiträge

Ich schmiegte mich regelrecht an Marc, als sei das Niederstrecken vom Ex-Mann eine Art Befreiungsschlag gewesen.
Stefan würde mir nichts mehr tun, dafür wollte Marc sorgen. Wieso er?
"Bedroht?" fragte ich und musste schon fast lachen, doch meine Wange tat weh. Verdammt. Das Schlagen hatte er nicht verlernt. "Ich würde das nicht bedrohen nennen... er droht nicht..."
Marc sah meine Wange an und ich blickte ihn an. Irgendwie hatte sich gerade alles mit einem Schlag geändert. Okay, das war ironisch.
Ich bemerkte die Kollegen erst, als Marc sagte, sie sollten sich erst um mich kümmern. Marc gab mir einen Kuss auf die Stirn, was mich mehr als verwirrte. Wieso tat er das? Konnte er mich nicht lieber im Arm halten?
"Aber deine Rippen!" sagte ich besorgt und wurde untersucht. "Das ist nichts! Aua!"
Einige hatten echt ein Talent dafür, genau die Stelle zu berühren, die weh tat.
"Das ist eine Prellung und sonst nichts!" sagte ich, weil ich nicht wollte, dass sie mich anfassten. "Kümmern Sie sich lieber um Dr. Meyer, nicht dass seine Hände was abbekommen haben...."
Ich schnappte mir ein Kühlpack und hielt es mit einem Tuch an die Wange. Meine Augen hielt ich geschlossen, weil ich einen klaren Kopf kriegen wollte.


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#27

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 03:44
von Dr.Marc Meyer • 218 Beiträge

Ich war bereits dabei meine Hand zu reinigen und mir einen Verband drum zu machen. Ich zog mein Shirt hoch "Prellung, nichts gebrochen, dass würde ich merken" sagte ich leise und ließ es wieder fallen. Ich ließ mich auf dem Tisch sinken und sah wie sie wieder weg fuhren. Dennoch war mein Blick eine Weile schweigend auf Alexandra gerichtet "Ich würde dich heute Nacht ungerne in deiner Wohnung lassen" sagte ich dann leise denn ich wusste das es noch nach hängen würde. "Mein Gästezimmer kennst du ja schon" sagte ich mit einem kurzen Grinsen wurde dann aber wieder ernst. "Nein wirklich, ich weiss das dich sowas wieder aus der Bahn schmeißen kannm deswegen halte ich es auch für besser wenn du deinen Dienst morgen nicht antreten wirst"

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#28

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 03:59
von Alexandra Shepard • 244 Beiträge

Ich sah rüber zu Marc. Morgen würde der Bereich seiner geprellten Rippen in den tollsten Farben leuchten. Ich kannte Stefans Schläge.
Während ich da saß und meine Wange kühlte, bemerkte ich, dass Marc mich ansah. Ich öffnete meine Augen und sah ihn an.
Bei seinen Worten blickte ich ihn überrascht an und legte das Kühlpack ab.
"Nein, das geht doch nicht... ich...autsch", sagte ich und kühlte meine Wange wieder.
Warum grinste er überhaupt so?
"Ich kann sehr wohl arbeiten!" protestierte ich. "Das wird doch eh nicht lange dauern und dann weiß das ganze Krankenhaus Bescheid..."
Großartig. Meine Vergangenheit hatte mich wirklich schneller eingeholt als gedacht.
"Er wird doch für heute Nacht eh eine Zelle gesperrt", meinte ich. "Da brauchst du dir keine Sorgen um mich zu machen..."
Ich war es nicht gewohnt, dass Marc sich um mich sorgte. Oder war es nur das eines Vorgesetzten? Irgendwie war ich gerade mehr als verwirrt.


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#29

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 17:38
von Dr.Marc Meyer • 218 Beiträge

"Mir geht es nicht darum ob das Krankenhaus bescheid weiss, mir geht es darum, dass dein Seelischer Zustand deine Arbeit als Ärztin beenflussen kann" sagte ich und sah auf den Kalender "Den Rest von heute und Morgen, will ich dich hier nicht arbeiten sehen" wies ich sie an und ließ meinen Blick auf ihr liegen "Noch irgendwelche Fragen?" meinte ich nur und ging dann vor die Türe wo ich mit den Polizisten sprach ich sah Stefan an und nickte "Hausverbot, sehe ich sie hier noch einmal oder auch nur um mein Krankenhaus rum, war es das" sagte ich und nickte als die Polizisten sagten das sie Anzeige wegen Körperverletzung stellen, ihn aber nicht in der Zelle behalten können. Es sei denn er wehre sich noch gegen die Beamten. Ich nickte und sah zu Stefan der mich beleidigte doch das ignorierte ich einfach. Also reichte ich den Beamten die Hände "Danke"

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#30

RE: Ärztezimmer

in Büros&Aufenthalsräume 20.03.2016 19:22
von Alexandra Shepard • 244 Beiträge

"Aber..." wollte ich protestieren, doch ich wusste, dass Marc in diesem Fall am längeren Hebel saß.
"Muss ich direkt nach Hause oder kann ich noch nen Kaffee trinken?" fragte ich und ging an die Kaffeevollautomaten, wo ich mir einen Kaffee zog. Meine Hände zitterten. Verdammt. So konnte ich auf alle Fälle nicht operieren, im Fälle eines Falles. Für heute war es wohl wirklich besser, heim zu gehen.
Marc war draußen und ich setzte mich hin, um meinen Kaffee zu trinken. Wieso konnte ich mich eigentlich nicht alleine wehren gegen meinen Ex? Früher hatte ich einen zwei Meter Typen alleine aus einer Kneipe geschmissen und nun? Aber vielleicht lag es auch daran, dass ich ihn mal geliebt habe. So sehr, dass ich meine Prinzipien über den Haufen geworfen und ihn geheiratet habe.


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